WIR ÜBER UNS

Unternehmensgeschichte

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1958 ist Start für Firmengründer Karl Seuter. Mit dem Besuch der Meisterschule in Duisburg vertieft er sein Wissen rund um Haarpflegeprodukte und lernt, diese selber herzustellen.

 






Nach der bestandenen Prüfung in Düsseldorf gründet er als Friseurmeister den eigenen „Salon Figaro“ in Adenau.









Noch bevor der gesanglich begabte Karl Seuter seinen unternehmerischen Weg beschreitet, erhält er einen exklusiven Vertrag über eine Gesangsausbildung und das Management. Er beginnt jedoch verfrüht selbstständig unter dem Künstlernamen „Charlie Sentana“ öffentlich als Schlager- und Operettensänger aufzutreten, was ihn seinen Vertrag und eine Vertragsstrafe in der stolzen Höhe von 10.000,- DM kostete. Als „Singender Figaro“ endeten 1960 seine Ambitionen mit dem letzten öffentlichen Auftritt in Karlsruhe, der auf Einladung der Friseurinnung erfolgte. Nur noch wenige Schallplatten erinnern heute an diese Zeit.

Karl Seuter Friseur
Salon Figaro Adenau
Charlie Sentana (Karl Seuter)





1959 beginnt die Entwicklung eigener Produkte unter dem Namen „Friga Cosma“.

Erste erfolgreich produzierte und vertriebene Produkte sind:

  • „Frigessa Colora“ Tönungsfestiger in verschiedenen Farben (in Friktionsflaschen im 3er-Pack und im 1l Cubitainer)
  • „Fricos Smaragd Frisurenfestiger forte“
  • Honig-Kamill-Tonic „Fricoon“ und „Fricoom 21“ (Haarwasser, erhältlich mit und ohne Fett)
  • „Portla Forte“ und „Portla Exclusiv“ (Haarwasser mit Frisurenfestiger)
  • Frisurenfestiger mit trendigen Farben nach Wahl, z.B. Kastanie, Perlgrau und Zyklam
  • „Sibirischer Fichtengeist“, Einreibung ähnlich Franzbranntwein
  • „Portla“ Haaröl
  • Shampoo mit und ohne Ei

 

Der Verkauf erfolgt im eigenen Salon und über den ersten Wiederverkäufer,

Großhandel Otto Floss, Hansahochhaus Köln.

 

 

1960 möchte Seuter die vielen positiven Eigenschaften des erfolgreichen „Fricoom 21“ Haarwassers in einem neuen Produkt vereinen, das von Kopf bis Fuß anwendbar sein soll.






Mit dieser Idee entwickelt er „Eifeler Kräutergeist“, das Universal-Einreibemittel.

Zunächst wird das Produkt im eigenen Salon angeboten, aber schon bald findet sich mit dem Kaufhaus Fabry in Adenau der erste Händler und das Vertriebsnetz wird weiter ausgebaut. Das Einreibemittel sollte nicht nur vielseitig anwendbar, sondern auch für Jedermann erhältlich sein.

So wird Eifeler Kräuter Geist in vielen Supermärkten angeboten.

Einige Namen trug die Firma im Laufe der Zeit:

  • Friga Kosmetic und Friga Cosma Erzeugnisse (Wurde aufgegeben, um mögliche Kollisionen mit Mitbewerbern zu vermeiden.)
  • Seuter Kosmetik
  • Seuter CosmA, Karl P. Seuter




1961 realisiert Seuter diverse Ideen abseits des eigentlichen Geschäfts, z.B. die Entwicklung einer neuartigen selbsterwärmenden Konservendose und die Erfindung der „Wipp Hopp Sprungschuhe“.

Anfang 1965 eröffnet er eine Parfümerie mit Drogenschrank in Adenau.

Die Vielfalt der Produkte gestaltet die Abläufe zu aufwändig. Herstellung und Vertrieb lassen sich ohne große Erweiterungen nicht mehr vernünftig abwickeln.

Es erfolgt das Konzentrieren auf das universelle Produkt „Eifeler Kräuter Geist“ in mehreren Entwicklungsschritten bis in die 1980er Jahre.




Eifeler Kräuter Geist (1989)

 

1981 erfolgt die Errichtung eines speziellen Neubaus für die Produktion und den Vertrieb. Schließlich erfährt Eifeler Kräuter Geist in den Jahren 1988, 1989 und 2000 mehrere Rezepturverbesserungen, wie den Verzicht auf die Verwendung von Hilfsstoffen, den Einsatz reiner Kräuterextrakte und die Verwendung von hochwertigem Alkohol landwirtschaftlichen Ursprungs, der hoher Arzneimittelqualität entspricht.

 

Im Laufe der vielen Jahre wurde der Produktname einige Male den Trends der Zeit angepasst.


Eifler Kräutergeist und Eifeler Kräutergeist finden sich noch auf alten Etiketten, bis das Produkt letztendlich „Eifeler Kräuter Geist“ heißt.






2011 verstirbt Karl Seuter und das Geschäft wird von seiner Ehefrau Helene Seuter weitergeführt, mit Unterstützung ihres gemeinsamen Sohnes Peter Seuter.





Seuter CosmA Karl Seuter




Peter Seuter Manufaktur WTV Seuter CosmA GmbH


2016 übernimmt die nächste Generation die Geschäfte und führt die Tradition fort.  

Peter Seuter, der sich bereits seit den 1980er Jahren in der Firma des Vaters für Eifeler Kräuter Geist engagiert, begann seine berufliche Laufbahn zunächst in der Medienbranche, war vielerorts als Kameramann im Einsatz, produzierte Sendungen für das Fernsehen, TV-Spots und war im Bereich der Musikproduktion tätig.

Einem großen Mobilfunk-Netzbetreiber verhalf er zu einer speziellen und über Jahre erfolgreichen Verpackungslösung.

Aus der WTV Media GmbH entsteht die WTV Seuter CosmA GmbH.



Mit der konsequenten Übernahme der Geschäfte rund um Eifeler Kräuter Geist erfolgte auch eine Rückbesinnung auf altbewährte Qualitäten und Herstellungsmethoden und den Einsatz von mehr Handarbeit. Eine erneut verbesserte Rezeptur, der Wechsel auf moderne Verpackungen, ein neues Design und der angepasste Internetauftritt zeugen von diesem Prozess.


2019 Eifeler Kräuter Geist wird heute mit noch mehr Sorgfalt und unter deutlich höherem Zeiteinsatz produziert, als je zuvor, in einer kleinen Manufaktur in der Hohen Eifel, ganz wie früher. Mit Kräutern aus Wildsammlungen und Bio-Anbau werden die für Eifeler Kräuter Geist verwendeten Auszüge auf rein traditionelle Weise hergestellt. Ohne chemische Auszugsmittel, ohne Wärmebehandlung und sonst den Prozess beschleunigende und die Qualität beeinflussende Methoden und Mittel.

Ein ehrliches Produkt ohne böse Überraschungen.

Herstellen traditioneller Kräuterauszüge


COSMA80 Händedesinfektion






2020 Zu Beginn der Corona-Pandemie folgen wir dem Aufruf der Bundesregierung zur Herstellung dringend benötigter Desinfektionsmittel. Mit der langjährigen Erfahrung in der Produktion alkoholhaltiger Mittel entwickelt Peter Seuter die beliebte Händedesinfektion COSMA80.




 

Verbraucher achten zunehmend auf umweltfreundliche Produkte.

Mit der Teilnahme am dualen System mit dem Grünen Punkt leisten wir einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Zusätzlich ergreifen wir bereits seit vielen Jahren aktiv Maßnahmen für mehr Umweltschutz.

So konnten wir seit 2016 unsere Verpackungs- und Versandmaterialien erfolgreich optimieren und den Anteil an Arbeiten von Hand erhöhen. Dadurch erzielen wir eine deutliche Einsparung an Kunststoffen und reduzieren zudem den Stromverbrauch bei der Herstellung unserer Produkte.

Zur weiteren Reduzierung von Kunststoffen und Energie verzichten wir auch auf die Folienverpackung der einzelnen Flaschen.

Wenn möglich, stellen wir die Verpackungen unserer Produkte auf Recyclingmaterial um.

Bei COSMA80 in der beliebten Pumpspenderflasche mit 250 ml Inhalt konnten wir die Umstellung bereits realisieren. Das Material dieses Flaschenkörpers besteht zu 100% aus Recycling PET!

Für die klimaneutrale Energieversorgung und Beheizung der Firmenräume verwenden wir Ökostrom aus 100% erneuerbaren Energien und Ökogas ohne CO2-Emissionen und leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.